Klier

Faire Löhne

Faire Preise – faire Löhne.
Wir sagen „Ja“ zum Mindestlohn

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Faire Preise – faire Löhne. Wir sagen „Ja“ zum Mindestlohn

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Faire Preise – faire Löhne

In den vergangenen Monaten hat die Diskussion um die Lohnentwicklung im Friseurhandwerk die Nachrichten über die Friseurbranche dominiert. Hier hat sich 2013 eine Tarifgemeinschaft darauf geeinigt, den stufenweisen Mindestlohn einzuführen. Zum 1. August 2014 ist die zweite Stufe in Kraft getreten. Demnach erhalten alle ausgelernten Frisöre in den alten Bundesländern mindestens 8 Euro und in den neuen Bundesländern mindestens 7,50 Euro. Dies bedeutet vor allem in den neuen Bundesländern Lohnerhöhungen von rund 15 Prozent.

Zum 1. August 2015 sieht der Mindestentgelttarif im Frisörhandwerk eine weitere Lohnsteigerung vor. Der in Ost und West dann einheitliche Mindestlohn steigt auf 8,50 Euro. Diese letzte Entgeltstufe bedeutet in den neuen Bundesländern eine erneute Lohnerhöhung von etwas mehr als 13 Prozent. Damit ist das Frisörhandwerk dank der Ausnahmeregelung mit acht Monaten Verspätung stufenweise auf dem Niveau des bundeseinheitlichen Mindestlohns angekommen. Diese stufenweise Anpassung über zwei Jahre soll es ermöglichen, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Löhne auch gegenfinanzieren zu können.

In einem margenschwachen Geschäft wie der Frisörbranche stellen die Löhne den mit Abstand höchsten Kostenfaktor dar. In einem Filialunternehmen wie Frisör Klier machen die Löhne rund 60 Prozent der Kosten aus. Gleichzeitig bleibt unter dem Strich ein Gewinn von 1,5 Prozent übrig. Steigen also bei Teilen der Mitarbeiter die Löhne um 15 Prozent, ist die Ertragslage des Unternehmens akut gefährdet, wenn wir nicht im Gegenzug die Preise anpassen. Die geringe Marge erlaubt uns hier keine allzu großen Spielräume.

Nun hat Frisör Klier von Anfang an den Mindestlohn im Frisörhandwerk unterstützt und auch den neuen Tarifvertrag eigenständig unterzeichnet. Faire Löhne für unsere Mitarbeiter im Wettbewerb durchzusetzen, ist für uns ein selbstverständliches Anliegen gewesen, um den 5.700 Mitarbeitern ein Auskommen und eine Lohnperspektive zu ermöglichen. Wenn wir diese fairen Löhne für unsere Mitarbeiter erreichen wollen, müssen wir aber mit dem Blick auf die Kosten im Gegenzug auch die Preise stufenweise anpassen. Die nunmehr gestiegenen Preise kommen dann unmittelbar den Mitarbeitern zugute.

Wenn Sie also den neuen Preis bezahlen, drücken Sie Ihre Wertschätzung gegenüber diesem Beruf, Ihrem/r Friseur/in und der erbrachten Dienstleistung aus. Letztlich ist Friseur ein dreijähriger Lehrberuf – tagtäglich lassen sich mehr als 1 Million Menschen in Deutschland verschönern. Dieser Beruf und diese Tätigkeit verdienen Anerkennung. Unterstützen Sie uns dabei, das Preisdumping und damit das Lohndumping zu beenden, sagen auch Sie “ja" zum Mindestlohn.

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns an info@klier-faire-loehne.de

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